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Das "Daphnila Bay" auf der Insel Korfu ist ein ehemaliger
Robinson Club, also von vor 1989, bevor Nea Sivota übernommen wurde. Wir waren dort in
der Nachsaison im Sept. 1991, also kurz nach der Wende und wir hatten einige negative
Erfahrungen mit unseren neuen Brüdern und Schwestern aus den Tälern der Ahnungslosen,
doch davon weiter unten.
Es wurden viele "Ausgrabungen" aus alter Robinson Club Zeit vorgefunden,
sogar mehrere alte ehemalige Club Animateure, die dort hängen geblieben waren.
Leider waren Sie dort scheinbar nur mehr geduldet und konnten ihre Fähigkeiten nicht
mehr so recht ausspielen. Auch das Freiluft Theater wurde bereits vom Zahn der Zeit
zernagt und man sah deutlich, daß lange nichts mehr repariert war. Es war traurig und
schade, denn auch diese Lage war traumhaft, jedoch mit Blick nach Osten.
Also kein Abendessen in der untergenden Sonne, dafür Frühstück in der aufgehenden
Sonne, wenn man es denn schaffte, so früh auf zu sein. |
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| Zu unserer Zeit waren die Bungalows am ganzen Berghang (nach Osten) von
wunderschönem Grün und Blumen überwachsen oder überwuchert. Es war toll und man hörte
nichts vom Nachbarn. Wir hatten scheinbar ganz neue Panasonic Klimaanlagen im großen
Zimmer, angenehm leise und sehr komfortabel fernbedienbar. Denn es gab dort Stech-Mücken,
nicht so besonders viele, manches Mal reichte eine einzige, um die Nacht zu beenden. Der
Komplex liegt auch weit ab vom Schuß und ist wie auch Nea Sivota an einem erträglich
steilen Hang gebaut. Also nichts für Gehfaule oder gar Behinderte, schon garnicht mit
Rollstuhl.
Der tägliche Aufstieg in die Frühstückshöhen auf der offene Terrasse machte wach
und munter und hungrig und das Frühstück war lecker. Manches male wurde das Backen der
frischen Eierpfannkuchen viel zu früh beendet.
Hier wie auch in vielen anderen 4 Sterne Hotels war es nervig, wenn jeden Tag
pünktlich genau 1 Sekunde nach 10.30 das gesamte Buffet abgeräumt wurde, natürlich
lautstark, damit wir auch endlich gehen sollten.
Das war in Cala Mesquida Suite traumhaft anders. |
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| Die Heuschrecken : Ja und dann kamen sie, in der zweiten
Woche. Man hört ab und zu von Heuschrecken Plagen nahe der Sahara, diese hier kamen mit
ausgesprochen sächsischem Akzent und ungebremst und überhaupt nicht schüchtern und
immer gleich in vollen Bussen.
Sie schienen fast alle die letzten 30 Jahre in der ex DDR gehungert zu haben oder
zumindest seit der Wende 1989 muß es sehr rar mit dem Essen geworden sein.
Es ist mir heute noch nicht begreiflich, wie man auf einen ganz normalen flachen Teller
einige wenige Kartoffeln, haufenweise Fleisch bis zum Abwinken, Salat, Vorspeisen und
Nachtisch gleichzeitig bis weit über 10cm auftürmen konnte.
Ok, an der Sprache sollte man sie erkennen, das war wirklich kein Porblem, denn man
verständigte sich nicht dezent mit Handzeichen, sondern so richtig von Mund zu Mund vom
einen Ende des Restaurants zum anderen Ende, es sei z.B. noch Lachs da.
Nicht mehr lange, wir waren bedient und haben uns geschämt. Denn diese Menschen
älterem Datums sahen nicht etwa unterernährt aus, nein die waren bereits gut gefüllt.
Und es müssen Sonderpreise gewesen sein, die so viel gelockt hatten.
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