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Corfu Imperial
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Ein ehemals elitäres 5 Sterne Hotel mit vielen kleinen Macken, jedenfalls damals 1992, als wir dort waren.

Fangen wir an: Das Imperial ist eine Traumlage auf einer ganz kleinen frei liegenden felsigen Landzunge mit Sicht auf den Hafen der Stadt Korfu.

Sonne am Morgen, Sonne am Mittag und Sonne am Abend, das ist in Griechenland und Spanien absolut einmalig, soweit wir das wissen. Ein Hotel eigener flacher Sandstrand liegt in der kleinen geschützten Bucht nach Süden. Eigene Kläranlage, ein großer Hotelbau mit einer Reihe von 2 stöckigen Bungalows, ausreichend Parkplätze und viels mehr.

Die efektive Lage ist etwa 1 km abseits der Haupt-Inselstraße in Richtung Festland gelegen und gar nicht weit weg vom Hotel Daphnila Bay, daher eigentlich sehr ruhig. Manmuß diese Straße gehen, wenn man irgendwohin will. Aber es gab ja den kostenlosen (sehr luxoriösen) Hotel-Reisebus nach Korfu Stadt und zurück. Ein sehr schöner Abteruerpfad führte durch den "Urwald" bis zum Daphnila Bay und noch weiter.

Auch dieses Hotel war fast völlig in Deutscher Hand. Die englischen Hotels lagen etwa 10 km weiter nördlich.

Damals war es noch kein Grecotel, aber hatte angeblich schon 5 Sterne.

Wir wohnten in dem Bungalow, der dem Haupthaus am nächsten lag. Angenehm nah zum Essen, doch hier sammelten sich Nachts um 24.oo und morgens um 6 das Personal, um mit dem mit laufendem Motor wartenden Personalbus nach Hause gefahren zu werden.

Wissen Sie, was Griechen nach 8 Stunden Arbeit alles zu erzählen haben ? Es müssen gigantische Erlebnisse sein in so einem Hotel. Der Motor des Busses lief und die Wartenden mußten dashalb besonders laut schreien, vor allem die Damen. Das ging durch und durch, sogar durch zwei Türen durch.

Ja, und dann ist noch die Stromversorgung auf Korfu echt griechich, man weiß es also nie. Dazu gibt es ein riesiges Notstrom-Aggregat in einer offenen Garage ziemlich diech am Haupthaus und damit dicht bei uns, also einen richtigen Reihenzwölfzylinder Diesel von einem mittleren Ozeandampfer. Michael Schuhmacher hätte seine reine Freude daran gehabt.

Nur, dann fiel wirklich der Strom aus, abends um 23.oo. Wir waren noch an der Bar und das Hotel fing an zu zittern, alles zitterte, die Gläser, die Flaschen, die Lampen, die Hocker, einfach alles.

Und der Stom war weg bis morgens um 5 und es brannte alles Licht im Hotel und es ging das Warmwasser und alles Licht draußen war überall an, eine gigantische Leistung.

Mit dem einzigen kleinen Nachteil, am nächsten Morgen waren wir fast tot. Geschlafen haben wir bis um 11.oo, trotz Personalbus und üppigen Diskussionen,in welchem Zimmer wieviel Trinkgeld gelegen hatte.

Also hoffen Sie, daß dort nie der Strom ausfällt. Es ist wie ein Dauer-Erdbeben mit Vulkanausbruch.

 

 

 

 

 

 

 
   
   
 

 

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